Professionelle Zahnimplantatpflege

ZahnimplantatpflegeDie künstlichen Zahnwurzeln, auf denen Zahnimplantate oder Brücken befestigt werden benötigen besondere Pflege. Genau wie bei natürlichen Zahnwurzeln kann ein Implantat verloren gehen, wenn das umliegende Gewebe erkrankt. Die häufigste Ursache für den Verlust eines Zahnes ist die Parodontitis, einer bakteriellen Entzündung des Zahnbettes. Tritt solch eine Entzündung rund um ein Implantat auf, sprechen Zahnmediziner von einer Periimplantitis. Diese chronische Entzündung wird ebenfalls durch bakterielle Beläge versursacht und führt, wenn sie nicht behandelt wird, zu Knochenschwund. Bei der Periimplantitis handelt es sich um den häufigsten Grund für den Verlust von Zahnimplantaten.

Implantatreinigung in der Zahnarztpraxis

Die vollständige Entfernung des Zahnbelages an den schwer zugänglichen Stellen der Implantate und Zähne kann nur eine Zahnarztpraxis garantieren. Um den langfristigen Erhalt eines Implantates zu gewährleisten, erfolgt die professionelle Zahn- und Implantatreinigung – kurz PZIR – bei der unsere speziell ausgebildeten MitarbeiterInnen die Implantate, Zähne und Zahnzwischenräume sowie die Zunge säubern.

Ablauf einer professionelle Zahn- und Implantatreinigung

  • Während der Prophylaxebehandlung werden Ihre Implantate, Zähne und Zahnzwischenräume sowie die Zunge mit Handinstrumenten oder speziell entwickelten Geräten gesäubert
  • Entfernung des Zahnbelags durch Ultraschallinstrumente
  • Reinigung der Implantatoberflächen mit einem Pulverstrahlgerät
  • Entfernung bakteriellener Beläge auch unterhalb des Zahnfleisches
  • Spülung mit Chlorhexidin zur Verringerung der Keimzahl
  • Politur zur Hemmung der erneuten Plaqueanlagerung
  • Auftragen eines Pflegegels zum Schutz des Zahnfleisches
  • Pflegeberatung für Zuhause
  • Feststellung eventueller Zahnentzündungen und Erstellung eines Therapieplanes

 

Die Häufigkeit der Kontroll- und Prophylaxetermine entscheiden wir individuell anhand Ihrer Situation. Vereinbaren Sie am besten noch heute einen Beratungstermin in der Zahnartpraxis Dr. Mitterwald in Augsburg. Wir freuen uns auf Ihren Anruf und beraten Sie gerne zu Themen wie Zahnimplantatpflege oder anderen Behandlungsmethoden.

Implantat oder Brücke – Welcher Zahnersatz passt zu Ihnen?

Implantat Brücke

Bei dem Verlust eines Zahnes durch eine Erkrankung oder einen Unfall bieten sich verschiedene Möglichkeiten, damit keine Lücke im Gebiss bleibt. Nach dem Verlust eines Zahnes können sich die verbliebenen Zähne verschieben und damit zu einem schlechten Biss führen. Kopfschmerzen, Kieferprobleme und schmerzende Kaumuskeln sind häufige Folgen. Die Frage nach dem richtigen Zahnersatz stellt sich jedoch nicht nur aus zahnmedizinischen Gründen. Beim Essen, Sprechen oder Lachen ist es vielen Menschen unangenehm, eine Zahnlücke zu zeigen. Um dem vorzubeugen, bietet die Zahnarztpraxis Dr. Mitterwald in Augsburg Ihnen verschiedene Möglichkeiten beim Zahnersatz:

Kronen

Kronen eignen sich dann hervorragend, wenn der Zahn zwar noch da, aber soweit geschädigt ist, dass eine Füllung nicht mehr ausreicht. So wird zum Beispiel bei einer Wurzelbehandlung im Anschluss häufig der Zahn überkront oder durch ein Implantat abgedeckt. Der Zahnarzt passt die Krone dann im Labor individuell an Sie an. Wichtige Voraussetzungen sind, dass der Zahnhalteapparat und die Zahnwurzel stabil und gesund sind.

Brücken

Brücken sind ein festsitzender Zahnersatz, der entstandene Zahnlücken schließen soll. Sie kommen zum Einsatz, wenn mindestens ein Zahn fehlt. Dazu befestigt man die Brücke an sogenannten Pfeilern. Als Basis dienen die umliegenden natürlichen Zähne oder auch Implantate. Dazu müssen diese in der Regel in einem ersten Behandlungsabschnitt überkront werden. An gut sichtbaren Stellen empfiehlt sich wie bei Kronen aus ästhetischen Gründen die zahnfarbene Keramik.

Krone, Brücke oder Prothese – Welcher Zahnersatz passt zu Ihnen?

Im Gegensatz zu Kronen und Brücken sind Teilprothesen herausnehmbar. Sie sind dann zu empfehlen, wenn Sie bereits einige Zähne verloren haben. Oft sind dann nicht mehr genügend Pfeiler vorhanden, an denen Brücken befestigt werden könnten. Teilprothesen haben gegenüber Brücken einige Nachteile. Sie haben nicht den natürlichen Tragekomfort von Brücken und es liegt ein erhöhtes Risiko für Zahnerkrankungen der umliegenden natürlichen Zähne vor. Mit einer regelmäßigen Mundhygiene können Sie diesen Nachteil aber gut ausgleichen.

Haben Sie keine eigenen Zähne mehr, empfehlen wir Vollprothesen. Sie sind herausnehmbar und es gibt sie sowohl nur für den Unter- oder Oberkiefer als auch für beide Kiefer. Wir nehmen uns viel Zeit bei der Anpassung, um schmerzhafte Druckstellen oder ein Wackeln der Prothese vorzubeugen. Zudem hält die Prothese so zuverlässig im Alltag und verleiht Ihnen ein sicheres Gefühl.

Falls Sie noch Fragen rund ums das Thema Kronen und Brücken haben rufen Sie uns gerne an und machen unverbindlich einen Beratungstermin aus. Wir freuen uns auf ihren Anruf !

Zahnimplantate Kosten

Zahnimplantate Kosten

Was ist ein Zahnimplantat und wie wird es eingesetzt

Bei einem Zahnimplantat handelt es sich in der Regel um einen schraubenförmigen Stift aus Titan oder Keramik, welcher im Kieferknochen eingepflanzt wird und eine natürliche Zahnwurzel nachahmt. Ein Zahnimplantat ist dann nötig, wenn keine stabile Grundlage zur Befestigung des Zahnersatzes vorhanden ist. Das Einsetzen von Zahnimplantaten verläuft in der Regel vollkommen schmerzfrei.

Zahnimplantate dienen zur Befestigung von Zahnersatz in Form von Prothesen, Kronen und Brücken. Sie sind die modernste und unauffälligste Lösung, fehlende Zähne ohne Druckstellen, Kaubeschwerden oder Ausspracheschwierigkeiten zu ersetzen. Mithilfe von Zahnimplantaten können nicht nur einzelne Zähne, sondern auch fehlende Backenzähne und zahnlose Kieferleisten behandelt werden. Auch Totalprothesen in Ober- und Unterkiefer bekommen durch Zahnimplantate wieder festen Halt.

Die Einpflanzung von Zahnimplantaten gehört zu den erfolgreichsten medizinischen Eingriffen. Bei guter Gesundheit des Patienten sowie einer sorgfältigen Zahnhygiene und regelmäßiger Kontrolle der Zahnimplantate können diese ein Leben lang halten. Abgesehen von der Langlebigkeit zeichnet sich ein gutes Zahnimplantat vor allem durch den sicheren Eingriff und die natürliche Ästhetik aus.

Ob im individuellen Fall zu einem Zahnimplantat oder zu einer Wurzelbehandlung geraten wird, hängt von der Ausgangssituation der betroffenen Patienten ab. Neben dem Ausmaß des Befalls und möglichen Erkrankungen der Zähne hängen die Erfolgschancen einer Wurzelbehandlung auch von der Anatomie des jeweiligen Kiefers und der Zugänglichkeit der Wurzelkanäle ab. Falls es die realistische Chance des Zahnerhalts gibt haben zahnerhaltende Maßnahmen immer den Vorzug.

Individuelle Kosten eines Zahnimplantats

Gesetzliche Krankenkassen stufen Zahnimplantate als reine Privatleistung ein, deren Kosten der Patient selbst tragen muss. Allerdings bietet das 2005 eingeführte Festbezuschussungssystem die Möglichkeit einen Teil der Kosten des Zahnersatzes zu erstatten. Das Dokumentieren der regelmäßigen Prophylaxe Untersuchungen in dem Bonusheft der Krankenkassen zahlt sich aus. Der Zuschuss nach fünf Jahren lückenloser Vorsorge erhöht sich um 20%, nach 10 Jahren um ganze 30%. Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen Patienten mit sehr geringem Gehalt mit dem doppelten Betrag.

Private Krankenkassen bieten je nach Leistungsspektrum eine Kostenübernahme von 50% bis zu 100%. Eine Zahnzusatzversicherung für Zahnersatz ist für Privatpatienten häufig eine gute Wahl.

Patienten stehen nur Richtwerte zur Ermittlung der anfallenden Kosten eines Implantats zur Verfügung, daher ist die Erstellung eines genauen Kostenplans der Behandlung ratsam. Der individuelle Heil- und Kostenplan ist zudem für die Beantragung und Genehmigung einer Kostenübernahme oder Bezuschussung der Krankenkassen nötig.

Für weitere Fragen und Auskünfte steht Ihnen das Team der Praxis Dr. Mitterwald in Augsburg gerne zur Verfügung. Wir begleiten Sie durch den Dschungel der Bürokratie, um Ihnen den Weg zu einem strahlenden Lächeln zu erleichtern. Rufen Sie uns gerne an und machen einen unverbindlichen Beratungstermin aus.

Wir freuen uns auf ihren Anruf!

Wann brauche ich ein Zahnimplantat?

Zahnimplantat Augsburg

Wann brauche ich ein Zahnimplantat?

Ihnen fehlt ein Zahn und Sie interessieren sich daher für ein Zahnimplantat? Allerdings wissen Sie nicht, ob dieses wirklich notwendig ist? Zahnarzt Dr. Mitterwald in Augsburg erklärt Ihnen, wann ein Implantat sinnvoll ist und welche Kosten auf Sie zukommen.

Das Zahnimplantat als künstliche Wurzel

Durch einen Zahnunfall oder eine Krankheit kann es vorkommen, dass wir einen Zahn verlieren. In diesem Fall baut sich im Bereich des fehlenden Zahnes der Kieferknochen auf Grund fehlender Belastung ab. Deshalb sollte nach einem Zahnverlust so früh wie möglich ein Zahnimplantat eingesetzt werden. Das Zahnimplantat ist eine kleine Schraube, welche als künstliche Zahnwurzel fungiert und somit den Zahnersatz fest im Kiefer verankert.

Wie läuft eine Behandlung ab?

Es gibt die Sofortimplantation, welche direkt nach dem Zahnverlust erfolgt. Diese setzt voraus, dass das leere Zahnfach entzündungsfrei ist. Die Frühimplantation findet vier bis acht Wochen nach der Zahnextraktion statt. Nach drei bis vier Monaten, wenn das Weichgewebe bereits abgeheilt ist, erfolgt eine verspätete Sofortimplantation. Eine Spätimplantation findet sechs Monate nach dem Zahnverlust statt, wenn der Knochen bereits ganz abgeheilt ist.

Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Die Kosten eines Implantats sind von Patient zu Patient verschiedenen. Eine Implantatbehandlung kann mehrere tausend Euro kosten. Abhängig sind die Kosten von der Art des Implantats, der Behandlung auch wie viel Geld ihre Krankenkasse oder Zahnzusatzversicherung zahlt. Informieren Sie sich daher frühzeitig, welche Kosten auf Sie zukommen. Natürlich beraten auch wir Sie zu diesem Thema.

Spezialisten für Implantologie

Heutzutage können Zahnverluste dank modernster Implantate leicht und schonend behandelt werden. Wir als Spezialisten für Implantologie helfen ihnen daher gerne weiter. Informieren Sie sich bei Fragen zum Thema Zahnimplantate einfach bei unserem Team und rufen Sie uns an. Vereinbaren sie noch heute einen unverbindlichen Beratungstermin in unserer Zahnarztpraxis Dr. Mitterwald.

Besuchen Sie uns in unserer modernen Zahnarztpraxis im Herzen von Augsburg

Dr. med. dent. Florian Mitterwald ist zertifizierter Implantologe und praktiziert seit 1991 in seiner Praxis in Augsburg. Durch zahlreiche Fortbildungen und Qualifikationen eignete sich der Zahnarzt die neuesten Techniken der Zahnmedizin an. Der Patient steht für Ihn im Mittelpunkt und wird in allen Fachbereichen professionell beraten und behandelt.

Zentrumsnah und gut zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, liegt die Zahnarztpraxis nahe der City Galerie in Augsburg.

Zahnersatz: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Kostenübernahme

Zahnersatz: Kostenübernahme durch Krankenkassen?

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen alle medizinisch notwendigen Kosten beim Zahnarzt, doch welche Leistungen dies genau sind, haben wir für Sie im zweiten Teil unseres Blogs zusammengefasst. Ihr Zahnarzt in Augsburg Dr. Mitterwald gibt Ihnen zudem Tipps, wie Sie bei kostenpflichtigen Zusatzleistungen Geld sparen können.

Lesen Sie her: Kassenleistungen Teil I

Parodontitis

Bei einer behandlungsbedürftigen Parodontitis übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Als behandlungsbedürftig gilt, wenn eine Zahnfleischtaschentiefe von 3,5 mm oder mehr besteht. Ihr Zahnarzt erstellt Ihnen für die Kostenübernahme einen Heil- und Kostenplan, der zur Genehmigung an Ihre Krankenkasse geschickt wird. Selbst bezahlen müssen Patienten allerdings die Nachsorge, die in regelmäßigen Abständen erfolgen sollte.

Zahnfehlstellungen

Dies betrifft vor allem die Kieferorthopädie. Bei Kindern bis 18 Jahren, prüft der Kieferorthopäde die Schwere der Zahnfehlstellung anhand von fünf Indikationsgruppen. Ab Gruppe 3 übernehmen die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung. Ebenfalls zahlen die Kassen im Bedarfsfall eine herausnehmbare oder feste Spange.

Bei Erwachsenen werden kieferorthopädische Behandlungen nur bei schweren Kieferfehlstellungen, die ebenfalls kieferchirurgisch behandelt werden müssen, übernommen.

Zahnersatz

Die Krankenkassen bezahlen einen festen Zuschuss für Zahnersatz, das heißt Brücken, Prothesen und Kronen. Er denkt in etwa die Hälfte der ermittelten Kosten der Regelversorgung ab. Für eine Krone oder Brücke im Seitenzahnbereich werden die Kosten für ein Nicht-Edelmetall abgedeckt. Im sichtbaren Zahnbereich bezuschussen die Kassen eine zahnfarbene Teilverblendung. Der Eigenanteil beträgt somit rund 50 Prozent der Gesamtkosten. 

Geld sparen

Bares Geld können Sie dann sparen, wenn Sie Ihr zahnärztliches Bonusheft stets mit zum Zahnarzt nehmen. Führen Sie dieses regelmäßig, so reduziert sich Ihr Eigenanteil auf bis zu 35 Prozent. Mehr zum Bonusheft erfahren Sie in diesem Blogbeitrag: Wie oft zum Zahnarzt?

Dr. Mitterwald berät Sie gerne

Wenn Sie weitere Fragen zu einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen haben, sprechen Sie uns einfach an. Wir beraten Sie gerne. Rufen sie einfach an und machen unverbindlich einen Beratungstermin aus.

Zahnarzt: Kassenleistungen

Heil- und Kostenplan

Kassenleistungen beim Zahnarzt

Für viele Patienten ist es unklar, welche Leistungen die gesetzlichen Krankenkassen beim Zahnarzt übernehmen. Vor allem beim Thema Zahnersatz wissen viele Betroffene nicht, welche Kosten sie selbst tragen müssen. Ihre Zahnarztpraxis Dr. Mitterwald in Augsburg, hat für Sie im folgenden Beitrag die wichtigsten Informationen zusammengetragen. Damit haben Sie einen Überblick, welchen Anspruch Sie haben.

Medizinisch notwendig

Generell gilt: Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen alle Kosten, die medizinisch notwendig sind. Fallen Zahlungen aus kosmetischen oder ästhetischen Gründen an, so handelt es sich dabei meist um kostenpflichtige Zusatzleistungen, die der Patient selbst tragen muss. Ebenso ist es in vielen Fällen wichtig, die Kostenübernahme der Krankenkasse vor der Behandlung zu beantragen.

Vorsorgeuntersuchungen

Im Jahr übernehmen die Krankenkassen zwei Kontrolluntersuchungen und eine Zahnsteinentfernung für Erwachsene. Alle zwei Jahre tragen die Kassen die Kosten einer Früherkennung der Parodontitis.

Für Kinder vom dritten bis sechsten Lebensjahr übernehmen die Krankenkassen drei Früherkennungsuntersuchungen. Für Kinder zwischen sechs bis 18 Jahren tragen die Kassen die Kosten von ebenfalls zwei Vorsorgeuntersuchungen. Außerdem eine kariesprohylaktische Auffüllung von sogenannten Zahnfurchen, der bleibenden Backenzähne vor den Weisheitszähnen.

Einige Krankenkassen beteiligen sich außerdem an einer professionellen Zahnreinigung. Erkunden Sie sich dabei bei Ihrer jeweiligen Kasse.

Wurzelbehandlung

Wenn Ihr Zahn durch eine Wurzelbehandlung gerettet werden kann, so übernimmt die Kasse die notwendigen Kosten für diesen Eingriff. Ebenso eine komplette Entfernung der Wurzelspitzen. Voraussetzung für eine Wurzelkanalbehandlung ist, dass der Kanal vor der Behandlung exakt vermessen wird. Die Standardmethode, dessen Kosten die Kasse trägt, ist die Bestimmung mittels Röntgenaufnahmen.

Zahnfüllungen

Im Frontzahnbereich werden die so genannten Kompost-Füllungen aus zahnfarbenen Kunststoff übernommen. Im Seitenzahnbereich lediglich eine Amalgamfüllung, es sei denn, Sie können eine Allergie darauf nachweisen. Ebenso übernehmen die Krankenkassen die Kosten, wenn es Mängel an den Füllungen gibt, für die der Patient keine Schuld trägt.

Weitere Kostenübernahmen

Lesen im zweiten Teil, welche Kosten die gesetzlichen Krankenkassen bei Paradontitis, Zahnfehlstellungen und Zahnersatz tragen. Auch hier hat Dr.Mitterwald, Ihr Zahnarzt in Augsburg, alle Informationen für Sie zusammengetragen.

Zahnprothesen mit moderner Zahnmedizin

moderne Zahnprothesen

Moderne Zahnprothesen – Implantate vom Spezialisten in Augsburg

Die Zeiten der herausnehmbaren und im Wasserglas aufbewahrten Zahnprothese sind vorbei; moderner Zahnersatz wird heutzutage mit Hilfe von Implantaten fest und sicher verankert. Die Zahnärzte Dr. Mitterwald und Dr. Grieser in Augsburg beschäftigen sich bereits seit vielen Jahren mit den neuen Technologien. Dadurch haben sie die permanente Weiterentwicklung des hochwertigen Materials aufmerksam verfolgt. Neben den ästhetischen Gesichtspunkten gilt das Augenmerk insbesondere dem zuverlässigen Halt und der Belastbarkeit der Implantate.

Zeitgemäße Form

Bislang wurden gesunde Zähne abgeschliffen und mit Kronen versehen, um den Zahnersatz zu befestigen. Zwar steht diese Variante immer noch zur Verfügung, doch im Allgemeinen überwiegen die Vorteile der modernen Implantologie deutlich.
Nicht zuletzt ist es die extreme Haltbarkeit, die für diese zeitgemäße Form der Zahnprothese spricht. Denn bei regelmäßiger Kontrolle und sorgfältiger Pflege halten Implantate ein Leben lang. Natürlich kann eine Entscheidung zu der Zahnprothese erst nach reiflicher Überlegung und Abwägung sämtlicher individueller Faktoren getroffen werden. Die Gemeinschaftspraxis in Augsburg legt deswegen größten Wert auf eine umfassende und individuelle Beratung der Patienten.

Moderne Zahnprothesen – schmerz- und angstfreie Behandlung inklusive

Unabhängig davon, für welche Form einer Zahnprothese sich die Patienten der Praxis in Augsburg entscheiden – so unterschiedlich wie das Schmerzempfinden des Einzelnen, so individuell ist auch das Schmerzmanagement, das das Team der Augsburger Praxis einsetzt, um eine möglichst schmerzfreie Behandlung zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist es, den Patienten die Angst vor dem Einsetzen einer Zahnprothese mit oder ohne Implantat so nachhaltig zu nehmen, dass die regelmäßigen Kontrollbesuche zur Selbstverständlichkeit werden. Insofern geht die Philosophie der Gemeinschaftspraxis in Augsburg weit über das Übliche hinaus: Im Interesse eines gepflegten Erscheinungsbildes bedient man sich nicht nur neuester Technologien, sondern überzeugt Patienten davon, dass auch der Prophylaxe eine entscheidende Schlüsselrolle zukommt.

Zahnimplantate richtig pflegen

Zahnimplantat

Zahnimplantate richtig pflegen

Ein Zahnimplantat soll einen fehlenden Zahn in vollem Umfang ersetzen. Deswegen muss das Implantat mit der selben Prophylaxe behandelt werden, wie die anderen, gesunden Zähne auch. Ihr Zahnarzt Dr. Mitterwald aus Augsburg erklärt Ihnen, wie und mit welchen Mitteln Sie die Implantat-Nachsorge erfolgreich durchführen.

Implantatverlust vermeiden

Neben der normalen Zahn- und Mundhygiene ist es wichtig, für eine umfangreiche und saubere Zahnmplantat-Nachsorge zu sorgen. Da ein Implantat im Gegensatz zu einem gesunden Zahn nicht mit speziellen Fasern zwischen Wurzel und Kieferknochen verbunden ist, ist das Implantat anfälliger für bakterielle Infektionen. Die Folge ist eine schmerzhafte Periimplantitis – eine Entzündung des Gewebes rund um das Implantat, bei der der Kieferknochen langsam zurückgeht. Bei Nichtbehandlung kann es zum Verlust des Implantates führen. Um diesen schlimmsten Fall vorzubeugen, sollten Sie einige Hygieneregeln beachten.

Weiche Borsten nutzen

Elektrische Zahnbürsten reinigen nicht nur die Zähne, sondern auch das Zahnimplantat gründlicher und schonender. Dabei sollten Sie darauf achten, mit möglichst wenig Druck zu putzen. Möchten Sie lieber bei einer handbetriebenen Zahnbürste bleiben, so empfehlen wir Ihnen einen kleinen anstatt einen großen Bürstenkopf. Dadurch erreichen Sie Problemzonen besser. Ebenso sind weiche Borsten angenehmer für das Implantat als harte.

Neben dem normalen, täglichen Zähneputzen ist es darüberhinaus ratsam, Zahnseide zu benutzen die etwas dicker ist. Auch Interdentalbürsten eigenen sich, den Raum zwischen Zahn und Implantat zu reinigen. Allerdings sollte drauf geachtet werden, das Implantat nicht mit dem Metallkern der Bürste zu berühren. Dadurch kann die Oberfläche beschädigt werden und Bakterien dringen leichter ein.

Fluoridhaltige Zahnpasta verwenden

Auch bei der Wahl Ihrer Zahnpasta sollten Sie einige Dinge beachten, um Ihr Zahnimplantat optimal zu pflegen. Eine fluoridhaltige Zahnpasta hilft, gegen Karies vorzubeugen. Da viele Zahncremes Schleifpartikel enthalten, sollten Sie sicher sein, dass der so genannte RDA-Wert auf der Verpackung zwischen 60 bis 80 liegt. Reinigen Sie außerdem zusammen mit Ihren Zähnen auch stets Ihre Zunge. Sie ist ein Tummelplatz für Bakterien. Im Drogeriemarkt gibt es verschiedene Zungenreiniger, die einfach in der Handhabung sind.

Professionelle Zahnreinigung bei Dr. Mitterwald

Abschließend und deswegen auch so wichtig ist es, eine regelmäßige, professionelle Zahnreinigung in Anspruch zu nehmen. Vor allem für Menschen mit einem erhöhten Karies- und Parodontitis-Risiko empfiehlt es sich, zweimal im Jahr die Zähne und Implantate durch einen Zahnarzt reinigen zu lassen. In unserer Praxis führen wir die Implantatreinigung im Zuge einer kompletten Zahnreinigung durch. Bereits im Vorfeld einer Implantierung klären wir Sie aber über eine korrekte Pflege der Implantate auf. Sollten Sie dennoch Fragen haben, stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Machen Sie noch heute einen Beratungstermin aus. Das Team der Zahnarztpraxis Dr. Mitterwald in Augsburg ist gerne für Sie da.

Schlechte Zähne – Wieso Rauchen so schädlich ist

schlechte Zähne Dass Rauchen schädlich für die Gesundheit ist, gehört zum Allgemeinwissen. An dieser Stelle möchten wir trotzdem noch ein weiteres Stück zur Aufklärung beitragen und aus zahnärztlicher Sicht die Auswirkungen erläutern. Wir erklären, warum Rauchen schlechte Zähne verursacht und was Sie dagegen tun können.

Verfärbte Zähne und erhöhtes Kariesrisiko

Rauchen ist eine der häufigsten Ursachen für gelbbraun verfärbte Zähne. Allerdings ist der unschöne Anblick nicht das eigentliche Problem. Mit jedem Zug an einer Zigarette lagern sich einige der Inhaltsstoffe an den Zähnen und der Mundschleimhaut ab. Dadurch bilden sich nach kurzer Zeit an den Zähnen Rückstände. Dieser Belag ist ein perfekter Nährboden für die kariesverursachenden Bakterien. Als Folge erkranken Raucher häufiger an Karies und ihnen fehlen mehr Zähne als Nichtrauchern.

Zahnausfall durch Parodontitis

Durch die dichte Besiedelung mit Bakterien leiden Raucher häufig unter Zahnfleischentzündungen. Treten sie sehr häufig auf und verheilen nur schlecht, steigt das Risiko an einer Parodontitis zu erkranken und dadurch Zähne zu verlieren. Denn die Zahnhalteapparat wird nachhaltig geschädigt: Das Zahnfleisch bildet sich zurück, die Zahnhälse werden freigelegt und der Kieferknochen abgebaut. Der Zahn hat keinen Halt mehr und fällt aus. Eine Studie hat ergeben, dass Raucher im Vergleich zu Nichtrauchern ein um das 3,6-fach höheres Risiko haben, ihre Zähne früher zu verlieren.

Geringere Erfolgsquote bei Zahnimplantaten

Ist ein natürlicher Zahn ausgefallen, können Implantate aus Titan oder Keramik den Zahn ersetzen. Implantate werden mittels eines Stifts direkt in den Kieferknochen eingebracht und haben die Funktion einer künstlichen Zahnwurzel. Auf den Stift wird der eigentliche Zahnersatz wie zum Beispiel eine Krone, Brücke oder Prothese angebracht. Implantate haben heutzutage eine sehr gute Erfolgsquote und heilen in der Regel problemlos ein.

Bei Rauchern ist bereits die Ausgangssituation komplexer, da die Vorschäden ausgeprägter sind. Bei starken Rauchern muss der Zahnarzt häufig zuerst den Knochen wieder aufbauen, um überhaupt ein Implantat einsetzen zu können. Eine Parodontitis darf ebenfalls nicht vorliegen.

Hat der Zahnarzt das Implantat schließlich erfolgreich eingesetzt, kommt es auf die Wundheilung an. Diese ist bei Rauchern unter anderem durch die schlechtere Durchblutung wesentlich weniger effektiv. Die Folge ist eine höhere Implantatsverlustrate während der Einheilungsphase.

So können Raucher vorbeugen

Raucher sollten im Alltag besonders gut auf ihre Zähne achten.

  • täglich mindestens zweimal gründlich die Zähne mit einer fluriodhaltigen Zahnpasta putzen
  • Implantate sorgfältig putzen und Ablagerungen mit der Zahnbürste entfernen
  • Zahnseide oder Interdentalbürsten für die Zahnzwischenräume verwenden
  • zweimal im Jahr die zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung in Anspruch nehmen
  • zweimal im Jahr die Beläge durch eine professionelle Zahnreinigung entfernen lassen

Das Rauchen aufzuhören ist schwer, aber es lohnt sich. Das Risiko an Parodontitis zu erkranken oder schlechte Zähne zu kriegen, sinkt schnell erheblich und pendelt sich sogar nach einigen Jahren auf Nichtraucherniveau ein. Machen Sie noch heute einen Beratungstermin aus und lassen Ihre Mundgesundheit von uns kontrollieren.

Dr. Mitterwald in Augsburg und sein Team freut sich auf dich !

Keramikimplantate – worauf Sie achten müssen

Keramikimplantate

Es gibt inzwischen viele verschiedene Implantatsysteme und -arten auf dem Markt. Am häufigsten verwenden Zahnärzte Implantate aus Titan. Mit gutem Grund, denn in zahlreichen Langzeitstudien wurde die Verträglichkeit und Langlebigkeit belegt. Dennoch bevorzugen immer mehr Patienten eine metallfreie Alternative. Dafür bieten sich Keramikimplantate an. Hier erfahren Sie mehr über Eigenschaften, Kosten und Haltbarkeit dieser Art des Zahnersatzes.

Seit wann gibt es Keramikimplantate?

Keramikimplantate sind keine neue Erfindung. Tatsächlich gab es bereits in den 60er Jahren erste Versuche damit. Es zeigte sich allerdings, dass es damals in der Einheilungsphase zu Problemen kam und sie im Vergleich zu Titan häufiger brachen. Seitdem hat sich in der Materialentwicklung einiges getan und mit der neuen Generation der Keramikimplantate aus Zirkoniumdioxid steht Ihnen eine gute Alternative zur Verfügung.

Was sind die Vorteile eines Keramikimplantats?

Die neuen Keramikimplantate aus Zirkoniumdioxid weisen sehr gute Materialeigenschaften auf. Sie sind sehr hart bei hoher Druck- und Biegefestigkeit.  Keramik ist außerdem sehr gut verträglich und für Allergiker geeignet.

Manche Patienten vertragen die verwendete Titanlegierung nicht und es kommt zu Entzündungen, die das Implantat gefährden oder die Gesundheit beeinträchtigen. Dies ist allerdings sehr selten der Fall.

Viele Patienten entscheiden sich aus ästhetischen Gründen für ein Keramikimplantat. Diese sind weiß bzw. zahnfarben und schimmern dadurch nicht dunkel wie die Titanvariante durch das Zahnfleisch. Dies ist bei Backenzähnen vielleicht nicht gravierend, aber sollten Sie im Bereich der Frontzähne berücksichtigen.

Bakterien lagern sich gerne und in großer Zahl an Implantaten ab. Die Folge kann eine Periimplantits sein, eine Entzündung des Implantatbetts. Studien zeigen, dass sich Plaque bzw. Bakterien materialbedingt weniger häufig an Keramikimplantaten ablagern und damit seltener entzündungsanfällig sind.

Gibt es Nachteile bei Keramikimplantaten?

Wie bei allen neuen Produkten fehlen noch aussagekräftige Langzeitstudien über mehrere Jahrzehnte wie sie bei Implantaten aus Titan vorliegen. Die bereits vorliegenden mehrjährigen Studien zeigen aber vergleichbare Erfolgsraten wie bei Titan.

Was kosten Keramikimplantate?

Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen bei medizinisch notwendigen Zahnersatz einen festen Zuschuss. Alles was über die Regelversorgung hinausgeht, muss der Patient selbst bezahlen. Für Implantate bedeutet dies, dass es einen Festzuschuss nur für den Zahnersatz auf dem Implantat selbst gibt. Das eigentliche Implantat – nämlich die künstliche Zahnwurzel, die direkt im Kiefer verankert wird – müssen Sie selbst bezahlen.

Erfolgs- und Risikofaktoren

Der Erfolg eines Implantats – egal ob Keramik oder Titan – hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielen die individuellen Voraussetzungen des Patienten eine Rolle. Vor allem Rauchen ist ein großer Risikofaktor, genauso auch Bruxismus (Zähneknirschen). Aber Studien zeigen auch, dass die Erfahrung des behandelnden Zahnarztes ausschlaggebend ist. In den USA hatten allgemein praktizierende Zahnärzte eine Misserfolgsrate von sieben Prozent im Vergleich zu nur drei Prozent von Spezialisten.

Haben Sie Fragen zu Keramikimplantaten? Wir haben seit mehr als 25 Jahren Erfahrung in der Implantologie. Das Team der Zahnarztpraxis Dr. Mitterwald in Augsburg ist gerne für Sie da. Machen Sie noch heute einen Beratungstermin aus.