So finden Sie die richtige Zahnpasta für sich

 

Zahnarzt: Das Team in Augsburg.


Im Drogeriemarkt oder im Supermarkt ist die Auswahl an verschiedenen Zahnpasten überwältigend. Welche ist die richtige Zahnpasta für mich? Diese Frage stellen sich viele angesichts der großen Produktvielfalt. Der Zahnarzt Dr. Mitterwald aus Augsburg erklärt Ihnen, auf welche Kriterien Sie achten sollten.

Welche Zahnpasten gibt es?

Im Großen und Ganzen lassen sich die marktüblichen Zahnpasten in vier Kategorien einordnen:

1. Universal-Zahnpasta

Eine für alles: Nach diesem Motto werben die sogenannten Universal-Zahnpasten. Im Idealfall bieten sie einen guten Kariesschutz, entfernen Verfärbungen und schützen vor Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch. Für die Kariesprophylaxe ist Fluorid dagegen der wichtigste Inhaltsstoff. Der Inhaltsstoff Fluorid baut die Zähne wieder auf und schützt sie so vor Karies. Dieser Effekt ist in zahlreichen Studien nachgewiesen.

Enthält eine Zahnpasta Zink, ist sie übrigens für Kinder und Jugendliche nicht geeignet. Bei ihnen wird der empfohlene Bedarf bereits über die Nahrung abgedeckt. Für Erwachsene ist ein geringer Zinkanteil dagegen sinnvoll, da er vor Bakterien, die Karies verursachen schützt. Achten Sie also beim Zahnpastakauf darauf, ob Zink enthalten ist.

2. Sensitiv-Zahnpasta

Auf kalte oder heiße Getränke reagieren manche Zähne oft mit einem intensiven Schmerz. Häufigster Grund sind freiliegende Zahnhälse oder beschädigter Zahnschmelz. Liegt der Zahn erst einmal frei, sind die sie durchlaufenden Nerven jedem Reiz ungeschützt ausgeliefert.

Spezielle Sensitiv-Zahnpasten sollen Abhilfe schaffen. Sie haben einen niedrigen Abrieb, denn sie enthalten nur feine Putzkörper. Außerdem reduzieren bestimmte Wirkstoffe die Schmerzempfindlichkeit: Diese verschließen die Zahnhälse und verringern dadurch die Empfindlichkeit.

3. Weißmacher-Zahnpasta

Manche Zahnpasten versprechen weißere Zähne allein durch das Putzen. Der Effekt wird in den meisten Fällen durch ein Abschleifen mit groben Putzkörpern erreicht. Diese Bestandteile können auf Dauer jedoch den Zahnschmelz schädigen.

Haben Sie bereits freiliegende Zahnhälse? Lassen Sie diese Art von Zahnpasta also lieber im Regal stehen. Sollten Sie störende Verfärbungen an den Zähnen haben, sprechen Sie lieber mit Ihrem Zahnarzt. Oft reicht schon eine professionelle Zahnreinigung, um die typischen Verfärbungen durch Tee, Kaffee, Rotwein oder Nikotin zu entfernen. Bei sehr hartnäckigen Fällen kann allerdings auch ein Bleaching helfen.

4. Homöopathisch verträgliche Zahnpasta

Homöopathieverträgliche Zahnpasten enthalten in der Regel kein Menthol oder andere ätherische Öle. In der Homöopathie gibt es immer wieder Diskussionen über Zahnpasten mit Fluorid. Im Allgemeinen sind sie jedoch gut verträglich. Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt über die diese Art von Zahnpasta.

Zahnpasta mit Fluorid oder ohne?

Aus zahnmedizinischer Sicht ist der Fall eindeutig. Zahnpasten sollten unbedingt Fluorid enthalten. In den letzten Jahrzehnten hat es dahingehend zahlreiche große Studien gegeben. Sie belegen die Wirksamkeit von Fluorid gegen Karies. Durch die Verwendung beim täglichen Zähneputzen besteht also kein gesundheitliches Risiko. Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Dr. Mitterwald hilft Ihnen gerne weiter.

Die Wahl der richtigen Zahnpasta hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dabei spielt auch der Status der Mundgesundheit eine entscheidende Rolle. Vereinbaren Sie einen Termin – Dr. Mitterwald und sein Team aus Augsburg nehmen sich Zeit für Sie.